_menschliches_miteinander_oder_auch_nicht_

Wer mich kennt, der weiß, dass ich sehr hohe Anforderungen an meine Mitmenschen stelle. Was vielleicht der Grund ist, wieso ich wenige, ausgewählte Freunde habe. Aber mit denen bin ich auch schon sehr lange befreundet, und die erfüllen anscheinend diese Anforderungen ohne Probleme. Und ich lege bei mir selbst einen mindestens genauso hohen Maßstab an.

Zu diesen „Anforderungen“ gehört auch ein freundlicher Umgang miteinander. Nicht zu verwechseln mit dummen Schleimen und eitel Sonnenschein. Ehrlichkeit ist genauso wichtig, ich möchte wissen, was ich falsch mache, und habe auch kein Problem mit Kritik, so lange wie sie sachlich und produktiv ist. Was ich gar nicht abkannt, sind Lügen und Intrigen. Sowieso hasse ich es wie die Pest, wenn man anstatt mit- gegeneinander arbeitet.
So geschehen heute. Ich werde nicht weiter ins Detail gehen, aber ich dachte eigentlich, dass der Anstand es gebietet, den Leuten, die gerade mit einem sprechen ins Gesicht zu blicken, und sich nicht umzudrehen und einfach wegzugehen, und dann auch noch eingeschnappt zu sein, wenn die ein wenig lauter werden. Anscheinend habe ich mich getäuscht. Ein fettes DANKE also an F., die mir freundlicher Weise mit ihrem Verhalten die Augen geöffnet hat. Was würde ich nur ohne dich tun? Wahrscheinlich wäre mein Blutdruck um einiges niedriger, und mein Stresspegel ebenso.

Wort des Tages: Wut

~ von tanyaboone am Montag, 14 April 2008.

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