_constantine_

Keanu Reeves ist aber auch ein Süßer. Und er versüßt Constantine wahnsinnig. Wenn man mal über seine kettenrauchende Gestalt absieht.
John Constantine kann Dinge sehen, die kaum ein anderer Mensch sehen kann. Dämonen, Geister und Engel. Von seinen Eltern als Kind für verrückt gehalten und mit Medikamenten vollgepumpt, versucht er als Teenager, sich das Leben zu nehmen. Und ist erfolgreich. Für zwei ganze Minuten. Man holt ihn zurück ins Leben. Und als Erwachsener versucht er durch Exorzismen, einen Platz im Himmel zu erbeuten. Denn er ist noch immer ein Selbstmörder, und auf die wartet nach wie vor die Hölle. Verständlich, dass er da nicht hinwill, an genau den Ort, in dessen Glut er die Hälfte der Bewohner selbst geschickt hat.
Der Exorzist Constantine trifft auf eine Polizistin, deren Zwilling sich umgebracht hat, die dies jedoch nicht glauben will. Er zeigt ihr, dass es wahr ist, und wie die Hölle aussieht. Und gleichzeitig bringt er sie dazu, zuzugeben, dass sie selbst auch Dinge wie Dämonen eins sehen konnte, und mit seiner Hilfe nun auch wieder kann.
Problematisch wird das Ganze, als die beiden erfahren, das Satans Sohn auf die Erde kommen will, um dort seine Schreckensherrschaft zu verbreiten. Und noch schlimmer wird es, als der Engel Gabriel ihm dabei seine Hilfe zukommen lässt.
Constantine ist ein Kracher in vielerlei Hinsicht. Gabriel wird von einer weiblichen Schauspielerin gespielt, Satan hat fast schon etwas liebenswertes, und mittendrin schafft es Keanu, mal wieder die Welt zu retten. Toller Film, der einen vielleicht nicht klüger macht, aber trotzdem sehenswert ist.

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