_deutsche_bahn_

Okay, bin ich wirklich zu blöd, um die Deutsche Bahn zu verstehen?

Ich brauchte eine Fahrkarte nach Dresden. Und auch eine für die Rückfahrt. Und da ich keine Lust hatte, die Gebühr für den Schalter zu bezahlen, hab ich meine Karten per Internet bestellt.

Ich habe eine Stunde damit zugebracht, die Verbindung rauszusuchen, die ich wollte, damit ich rechzeitig zum Vorstellungsgespräch da ankomme, und auch genügend Zeit habe, um dann wieder zum Bahnhof zu kommen und den Zug noch zu erwischen. 40 Euro kostet der Spaß, plus 3,50 Zustellungsgebühren. Nein, ich hatte weder die Lust, noch eine volle Druckerpatrone, um mir das Ticket selbst auszudrucken. Denn genau das ist der Haken. Es ist ein Ticket. Ohne Angaben der Fahrzeiten. Super. Großartig. Da denkt man, man bekommt ein Ticket für einen Zug, aber nein, weit gefehlt. Ich kann einen Monat in Dresden verbringen, wenn ich das will. DAS WILL ICH ABER HERRGOTT NOCHMAL NICHT! Ich will abends wieder zurück.

Wieso um alles in der Welt zwingt mich die Seite der Deutschen Bahn, mich auf einen Zug festzulegen, wenn ich dann doch den nehmen kann, den ich will, solange es ein RE ist? Kann mir das mal bitte jemand sagen? Ich versteh es nämlich nicht. Da kann man gleich ein flexibles Ticket anbieten, Hin- und Rückfahrt, und dann brauch man sich nicht ewig durch Fahrpläne zu klicken, bis man gefunden hat, was man sucht. Wäre vielleicht zu kundenfreundlich. Denn wir sprechen hier ja von der Deutschen Bahn, und bevor die kundenfreundlich werden, schneit es in der Hölle.

Wort des Tages: Zugfahrkarte

~ von tanyaboone am Freitag, 16 Mai 2008.

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