Christmas Miracles (1)

Titel: Christmas Miracles
Genre: H/M Shipper
Disclaimers: JAG, die Rechte an der Serie, sowie die Charaktere gehören nicht mir. Sie sind Eigentum von Donald P. Bellisario, Paramount und CBS.
Autorenbemerkungen: Spielt nach Fair Winds And Following Seas. Aber AJ ist immer noch der Judge Advocate General. Harm und Mac sind verheiratet und haben Mattie adoptiert. Nun steht das erste Weihnachten vor der Türe. Beide arbeiten noch in Falls Church.
Okay, ich hab mir diesmal einige Freiheiten gelassen. Sagen wir, Macs iranische Großmutter war die Mutter ihrer Mutter. Da aber immer nur die Rede von der Großmutter war, behaupten wir einfach mal, der Großvater hat sich von ihr scheiden lassen. Er war Ire, das erklärt den Nachnamen O’Hara von Macs Onkel. Und Macs Mutter hatte auch eine Schwester, dazu später mehr.
FB ist ausdrücklich erwünscht.
Ähnlichkeiten mit anderen FFs sind rein zufällig.
Entstehungszeitraum Dezember 2005- April 2006

*~*~*

1.Dezember
1001 EST
JAG HQ
Falls Church, VA

“Coates, wir würden gerne mit dem Admiral sprechen.” sagte Harm, als er und Mac das Vorzimmer des Admirals betraten.

“Sie können sofort herein gehen, Ma’am, Sir.” erwiderte diese und widmete sich wieder ihrem Computer. Harm klopfte kurz an die Tür und betrat dann mit Mac das Büro des Admirals. Der sah von seinen Unterlagen auf und bedeutete den beiden, sich zu setzten.

“Was kann ich für Sie tun?” fragte er die beiden interessiert und nahm seine Brille ab.

“Sir, es geht um meinen Onkel.” begann Mac zögerlich.

“Colonel O’Hara?” fragte AJ nach.

“Ja, Sir. Er hat morgen eine Anhörung, bei der es um die eventuelle Aufhebung seiner restlichen Haftstrafe geht.” erklärte Mac, etwas selbstbewusster.

“Und Sie wollen gern dabei sein.” schloss AJ für sie. Mac nickte zustimmend. Der Admiral sah Harm fragend an.

“Sir, ich könnte solange für Sa… den Colonel einspringen.” verbesserte er sich schnell. AJ schürzte kurz die Lippen.

“Sie haben sich das gut überlegt?” fragte er Mac. Sie und Harm waren ihm in den vergangenen Jahren sehr ans Herz gewachsen, und er wollte nicht, dass einer von beiden enttäuscht oder verletzt wurde.

“Ja Sir.” sagte Mac fest.

“Gut. Sie können sich den Tag frei nehmen. Und die anderen Verhandlungstage, sollten noch weitere folgen, auch. Aber ” betonte der Admiral, als Macs Gesicht zu strahlen begann, “das sich das nicht auf Ihre Arbeit auswirkt. Dann sehe ich mich gezwungen, dem einen Riegel vorzuschieben. Verstanden?”

“Verstanden Sir. Danke Sir.” freute Mac sich.

“Wegtreten.” sagte der Admiral. Harm und Mac sprangen auf, nahmen Haltung an, und waren schon fast zur Tür hinaus, als der Admiral sie zurückrief.

“Colonel?” rief er, und Mac drehte sich wieder um.

“Viel Glück.” sagte AJ mit einem aufmunternden Lächeln. Mac lächelte zurück und zog die Tür hinter sich zu.

“Und du bist dir sicher, dass du das allein machen willst?” vergewisserte Harm sich, als beide sein Büro betraten.

“Ja, bin ich mir.” bestätigte Mac und ergriff sanft seine Hand, nachdem sie die Tür, deren Jalousie zugezogen war, geschlossen hatte.

“Ich liebe dich, und ich brauche dich und deine Unterstützung. Aber du kannst mir nicht immer helfen, Harm. Es gibt Sachen, die muss ich allein schaffen.” erklärte sie sanft und küsste seine Fingerspitzen.

“Grüß ihn von mir ja?” bat Harm sie.

“Mach ich. Holst du heute Mattie ab? Ich muss mich noch mit Bud zusammensetzen, er wollte mir ein Angebot machen.” fragte Mac.

“Kein Problem. Aber lass dir was einfallen. Du wolltest heute mit ihr ins Kino, und das hast du schon zwei Mal verschoben.” erinnerte Harm sie sanft.

“Oh, verdammt. Das hatte ich vollkommen vergessen.” fiel es Mac siedend heiß wieder ein. Harm nickte.

“So was dachte ich mir schon.” murmelte er.

“Kannst du sie trotzdem abholen? Ich lass mir auch eine Überraschung einfallen.” bat Mac ihn. Als Harm nickte, verließ sie grübelnd sein Büro und machte sich auf die Suche nach Bud.

*~*~*

2117 EST
Haus der Rabbs
McLean, VA

Als Mac die Haustür aufschloss, war das Haus still. Im Wohnzimmer brannte Licht, und so stellte sie ihre Aktentasche weg und ging ins Wohnzimmer. Dort saß Harm im Sessel und las. Im Kamin brannte ein knisterndes Feuer und auf dem Tisch stand eine Tasse, aus der es dampfte. Mac ging langsam zur Couch und ließ sich darauf nieder. Harm schenkte ihr keine Beachtung, vielmehr blätterte er eine Seite um und las interessiert weiter. Mac schluckte und griff nach dem Becher. Nachdem sie einen Schluck des warmen Tees getrunken hatte und die Tasse wieder abstellte, sah sie Harm wieder an.

“Es tut mir Leid.” sagte sie leise. Harm klappte das Buch zu, legte es auf den Tisch, verschränkte die Arme vor der Brust und sah Mac an. Die musste wieder schlucken. In seinem Blick lag soviel Enttäuschung und Wut, dass es ihr fast den Atem nahm.

“Das tut es wirklich. Ich… ich hab versagt, und dafür gibt es keine Entschuldigung.” schloss sie leise und blickte auf die Hände in ihrem Schoß. Harm löste die Verschränkung seiner Arme und lehnte sich in dem Sessel nach vorn.

“Dann erzähl das nicht mir.” sagte er. Mac sah ihn überrascht an.

“Du hast richtig gehört. Ich werde dich diesmal nicht trösten. Du hast ein Versprechen gegenüber Mattie gebrochen, und das kann nur sie dir verzeihen.” erklärte er. Es erforderte seine ganze Kraft, nicht die Hand nach ihr auszustrecken.

“Wo steckt sie eigentlich?” fragte Mac leise und sah sich suchend um.

“In ihrem Zimmer. Sie war erschöpft.” antwortete Harm, wobei er sich einen weiteren Kommentar verkniff. Mattie mochte zwar etwas erschöpft gewesen sein, aber eigentlich war sie aus Enttäuschung in ihrem Zimmer verschwunden. Harm hätte beim Abendbrot schwören können, das sie geweint hatte.
Mac erhob sich und stieg die Treppe ins Obergeschoss hinauf. Als sie vor Matties Tür stand, klopfte sie leicht an und wartete auf die Erlaubnis eintreten zu dürfen.

“Ich hab gesagt, ich will nicht reden.” kam Matties gedämpfte Stimme hinter der Tür. Mac öffnete sie und steckte den Kopf hinein. Mattie lag auf ihrem Bett und las in einer Zeitschrift. Als sie hörte, wie die Tür aufging, sah sie genervt auf. Ihr Gesichtsausdruck wandelte sich augenblicklich, als sie Mac erblickte.

“Oh. Komm rein. Ich dachte es wäre Dad.” sagte Mattie. Obwohl ihre Stimme normal klang, vielleicht ein klein wenig distanziert, lag in ihren Augen eine für sie untypische Verletztheit. Mac schloss die Tür hinter sich und zog sich einen Stuhl ans Bett.

“Es tut mir Leid, Mattie. Sehr Leid. Ich weiß, ich hab dich verletzt. Ich hab ein Versprechen gebrochen, und dafür gibt es keine Entschuldigung. Wenn ich dir sage, das wir das nachholen, dann wirst du mir wohl kaum glauben, hm?” fragte Mac.

“Der Film läuft nicht mehr, heut war der letzte Tag.” sagte Mattie tonlos und blätterte wieder in der Zeitschrift.

“Kann ich das irgendwie wieder gutmachen?” fragte Mac, ohne Hoffnung zu haben. Mattie gab ihr keine Antwort.

“Das hab ich verdient.” sagte Mac leise und erhob sich wieder. Als sie die Hand auf die Klinke legte, sprach Mattie.

“Du hast es versprochen.” sagte sie und sah wieder von der Zeitschrift auf und auf Macs Rücken. Mac atmete tief durch und drehte sich wieder zu ihr um.

“Ich weiß. Und ich wollte wirklich kommen.” beteuerte sie.

“Lass mich raten. Dir ist was dazwischen gekommen.” sagte Mattie bissig.

“Wie sonst auch.” fügte sie leise hinzu.

“Ich hätte trotzdem kommen sollen. Du bist wichtiger als meine Arbeit.” sagte Mac. Warum musste alles nur immer so kompliziert sein?

“Und warum hat Dad mich dann abgeholt, und nicht du?” fragte Mattie wütend. Aber ihre Wut wandelte sich schlagartig wieder in Niedergeschlagenheit.

“Du hättest wenigstens anrufen können. Aber noch nicht mal das hast du getan. Und dann sagst du, du überlegst dir was anderes. Und was? Ich hab davon noch nichts mitbekommen.” sagte sie traurig. Ihre Worte versetzten Mac einen Stich ins Herz.

“Ich hab Karten für ein Spiel der Volleyballmannschaft der Frauen von D.C. gegen die von NYC. Aber ich schätze, du wirst lieber mit Harm oder Jen gehen wollen.” sagte Mac leise.

“Ich will die Karten nicht. Geh mit Harm, oder verschenk sie, mir egal.” erklärte Mattie und zuckte gleichgültig mit den Schultern. Mac wusste, wie viel sie das kostete. Seit Monaten redete sie von diesem Spiel und wie gern sie es sehen würde.

“Ich hab dich richtig enttäuscht, oder?” fragte Mac schuldbewusst.

“Ja, hast du.” bestätigte Mattie und biss sich auf die Unterlippe.

“Und jetzt?” stellte Mac in den Raum.

“Weiß nicht.” erwiderte Mattie mit demselben Schulterzucken. Dann sah sie Mac wieder an.

“Bist du jetzt erst nach Hause gekommen?” fragte sie plötzlich, als ihr bewusst wurde, das Mac immer noch ihre Uniform trug.

“Ja. Bud hat mich mitgenommen.” gestand Mac schuldbewusst.

“Du siehst müde aus.”

“Ich weiß. Dieser Fall raubt mir noch den letzten Nerv.” sagte Mac mit einem leichten Lächeln.

“Morgen ist die Verhandlung von deinem Onkel, hm?”

“Ja.”

“Vielleicht ist er Weihnachten wieder draußen und kann mit uns feiern.” sagte Mattie. Mac setzte sich neben sie auf das Bett.

“Du vermisst deine Mum, stimmt’s?” fragte sie sanft. Mattie nickte nur.

“Und deshalb wolltest du mit mir in diesen Film.” machte es bei Mac ‘klick’. Wieder nickte Mattie.

“Und ich blöde Kuh versetz dich. Mattie, es tut mir so Leid.” entschuldigte sie sich wieder.

“Sie fehlt mir so, Mac.” sagte Mattie und wischte sich hastig eine Träne aus dem Augenwinkel. Mac nahm sie tröstend in den Arm.

“Ich weiß. Ist okay, Mattie.” flüsterte sie und hauchte ihr einen Kuss auf den Scheitel. Nach einer Weile löste sich Mattie wieder und wischte sich die Tränen von den Wangen. Mac hielt ihr ein Taschentuch hin und Mattie nahm es. Dann sahen sich die beiden in die Augen und mussten lachen. Mattie schnäuzte sich die Nase und sah Mac dann wieder an. Die strich ihr sanft durch die Locken.

“Tut mir Leid, wie ich dich vorhin behandelt hab.” entschuldigte sich Mattie.

“Du warst enttäuscht, und dazu hattest du jedes Recht. Ich hatte es nicht anders verdient.” tat Mac das ab.

“Doch, hattest du.” widersprach Mattie. “Es ist nur, ich war einfach enttäuscht.”

“Wäre ich auch gewesen.” stimmte Mac ihr zu.

“Ich werd mich dann mal umziehen. Willst du zu uns runter kommen?” fragte Mac Mattie, als sie aufstand.

“Nein, sei nicht böse, aber ich hab keine Lust.” lehnte Mattie ab.

“Okay. Schlaf gut.” sagte Mac und hauchte ihr einen Kuss auf die Stirn. Dann erhob sie sich, zog sich im Schlafzimmer um und ging wieder nach unten zu Harm.

“Bist du sehr wütend auf mich?” fragte sie ihn, als sie das Wohnzimmer betrat.

“Ein bisschen vielleicht. Hast du mit ihr geredet?” fragte er und zog sie zu sich auf die Couch. Mac legte ihren Kopf an seine Schulter und schloss die Augen.

“Ja. Wieder alles in Ordnung.” erklärte sie leise und atmete tief ein und aus.

“Müde?” flüsterte Harm und löste die Haarnadeln.

“Hmm.” kam nur von Mac. Harm legte die Nadeln auf den Tisch und fuhr ihr liebevoll durchs Haar. Anschließend küsste er sanft ihren Scheitel und legte seine Wange auf ihren Kopf.

“Mac?” fragte er nach einiger Zeit, in der beide nur dagesessen und die Gegenwart des anderen genossen hatten.

“Hm?”

“Wir sollten hoch gehen. Bevor du ganz einschläfst.” erklärte Harm leise.

“Hm.” knurrte Mac widerwillig.

“Komm Marine.” forderte Harm sie auf und löste sich von ihr, um aufzustehen. Als er stand hielt er Mac die Hände hin, die herzhaft gähnte und sich dann von ihm vom Sofa hochziehen ließ. Harm legte sanft den Arm um ihre Hüfte, und beide gingen die Treppe zu ihrem Schlafzimmer nach oben.

*~*~*

2.Dezember
0912 EST
Gerichtssaal des JAG HQ
Falls Church, VA

Mac und ihr Onkel unterhielten sich etwas, um die Zeit bis zur Anhörung zu überbrücken. Einer der Verteidiger war ein Navy Comander, gegen den Mac auch schon vor Gericht angetreten war. Den Zweitsitz hatte ein weiblicher Marine Corps Major übernommen. Beide Anwälte hatten sich in eine Nische am Fenster zurückgezogen und unterhielten sich ebenfalls, wobei die Frau Mac immer wieder ansah. Sie hatte braune Haare, die sie nach Vorschrift hochgesteckt trug, und smaragdgrüne Augen, die ihre leichte Nervosität verrieten. Der Comander bemerkte ihren Blick zu Mac und drückte leicht ihren Arm, sodass der Major ihn wieder ansah. Als Mac den Saal betreten hatte, hatte sich der Major gerade mit Mathew unterhalten, war aber sofort verstummt und hatte sich zurückgezogen, als sie Mac erblickte.

“Mac? Bist du noch da?” fragte Mathew etwas lauter und wedelte mit der Hand vor Macs Augen.

“Was? Oh, entschuldige. Ich hab nur gerade deine Anwälte beobachtet.” sagte Mac etwas verlegen.

“Kennst du sie?” erkundigte sich ihr Onkel und warf den beiden am Fenster einen kurzen Blick zu.

“Den Comander ja. Er ist ein guter Anwalt, keine Sorge. Aber die Frau nicht.” erklärte Mac und sah ihn fragend an.

“Keine Angst, sie ist gut. Aber sie hat nur den Zweitsitz, also mach dir keine Sorgen.” beruhigte sie ihr Onkel.

“Mach ich nicht. Hast du was von Mum gehört?” fragte Mac leise.

“Nein, leider nicht.” antwortete Mathew und Mac nickte nur. So etwas hatte sie sich schon gedacht, ihre Mutter hatte sich zwanzig Jahre nicht für ihre Familie interessiert, warum sollte sie dann auch ausgerechnet jetzt damit anfangen.

“Entschuldigen Sie, Ma’am. Ich würde gern kurz mit Colonel O’Hara sprechen.” erklärte der Major, nachdem sie lautlos an den Tisch getreten war.

“Natürlich. Viel Glück.” sagte Mac und umarmte ihren Onkel.

“Danke Sarah.” erwiderte der, und Mac setzte sich auf einen der Stühle im Hintergrund. Sie beobachtete, wie der Major sich neben Mathew setzte und etwas sagte, was ihr Onkel mit einem Kopfschütteln verneinte. Offensichtlich war seine Verteidigerin mit der Antwort zu frieden, da sie erleichtert durchatmete. In dem Moment betrat jedoch der Richter den Saal und der Anhörungsbeginn unterbrach jede weitere Unterhaltung der beiden.

*~*~*

1409 EST
Gerichtssaal des JAG HQ
Falls Church, VA

Der Richter hatte gerade seine Entscheidung, die Anhörung fortzusetzen, bekannt gegeben und hatte den Saal verlassen. Mac beobachtete, wie der Comander ihrem Onkel gratulierend auf die Schulter klopfte, und der ihm ein dankbares Grinsen schenkte. Der Major reichte Matt die Hand und er schüttelte sie. Mac entschied sich, ihrem Onkel auch zu gratulieren und ging an den Tisch der Verteidigung. Sie umarmte ihn kurz und löste sich dann wieder von ihm.

“Gute Arbeit Comander, Major.” wandte sie sich dann an die Anwälte.

“Danke Ma’am.” erwiderte der Major und sah ihren Mandanten alarmierend an.

“Ja, danke Colonel. Das letzte Mal als wir uns gesehen haben, haben Sie mich und meine Verteidigung auseinander genommen.” meldete sich der Comander zu Wort.

“Oh, da wäre ich zu gern anwesend gewesen.” neckte ihn der Major und ihre Augen blitzen kurz auf.

“Ich kann mir lebhaft dein Gesicht vorstellen.” gab der Comander zurück

“Ach ja? Wie hätte es denn ausgesehen?” fragte der Major herausfordernd und verschränkte die Arme vor der Brust.

“Na wie ein geprügelter Hund.”

“Warum? Der Colonel hat doch DEINE Vetreidigung auseinander genommen, nicht meine.” erinnerte sie ihn.

“DU hattest diesen Vorschlag zur Verteidigung deines Freundes gemacht.” gab der Comander zurück. Das Gesicht des Majors zeigte deutlich, das er diese Runde gewonnen hatte.

“Der Petty Officer war ihr Freund?” fragte Mac interessiert. Das erklärte, warum sie Mac so komisch angesehen hatte.

“Ja. Und dank dem Gericht putzt er jetzt die Toiletten in einem Schnellimbiss.” sagte der Major kalt. Obwohl sie nicht Mac direkt die Verantwortung gab, war ihr Blick alles andere als freundlich.

“Sarah, darf ich dir die dickköpfigste Frau, die ich neben dir kenne, vorstellen?” fragte ihr Onkel, um die Spannung etwas aufzulockern.

“Meine Nichte Colonel Sarah MacKenzie, Major Caitlynn O’Hara.” stellte er die beiden Frauen einander vor. “Comander Vincent Illroy kennst du ja bereits.”

“Ihr Ruf eilt Ihnen voraus, Colonel.” sagte Caitlynn kalt.

“Ihr Nachname ist O’Hara? Komischer Zufall.” wechselte Mac das Thema.

“Ja. Wenn Sie mich bitte entschuldigen würden, ein Rear Admiral möchte mir gerne den Kopf abreisen. Gentlemen.” verabschiedete sich der Major mit einem Kopfnicken, nahm ihre Aktentasche und verließ den Saal.

“Redet sie von Admiral Chegwidden?” fragte Mac verwirrt.

“Ja, tut sie. Und nach ihr bin ich dran.” meldete sich der Comander zu Wort.

“Sie hat ihm gegenüber einen nicht unbedingt angemessenen Ton angeschlagen. Und ich scheine Partei für sie ergriffen zu haben, allerdings ist mir schleierhaft, wann und wie. Entschuldigen Sie mich bitte, Ma’am. Sir, wir sehen uns morgen.” verabschiedete sich der Comander ebenfalls. Die Wachen, die sich bis jetzt im Hintergrund gehalten hatte, traten jetzt an Macs Onkel heran.

“Wir sehen uns morgen, Sarah.” sagte der und umarmte sie kurz. Dann ließ er sich seine Handschellen anlegen und abführen. Mac sah noch eine Weile auf die schon wieder geschlossenen Gerichtssaaltüren, dann raffte sie sich auf und ging zu ihrem Büro.

Als sie die Türe öffnete, saß Harm in ihren Schreibtischstuhl und sah sie fragend an. Mac schloss die Tür hinter sich und setzte sich in einen der Besucherstühle.

“Es lief ganz gut. Zumindest hat der Richter den Antrag nicht gleich wieder abgewiesen.” erklärte Mac.

“Wie geht es deinem Onkel?” fragte Harm mitfühlend.

“Erstaunlich gut. Er scheint jedoch keine allzu große Hoffnungen in ein positives Urteil zu setzten.”

“Und seine Anwälte?”

“Illroy hat den Hauptsitz. Und den Zweitsitz ein Major O’Hara.” sagte Mac.

“Und das passt dir nicht.” erkannte Harm.

“Dieser Major gefällt mir nicht. Sie hat etwas an sich… der Admiral hat sie zu sich ins Büro zitiert, noch vor der Verhandlung, und jetzt ist sie bei ihm.” sagte Mac mit einem Augenrollen.

“Wenn dein Onkel ihr vertraut, dann lass ihn.”

“Es geht hier aber um seine Zukunft!” brauste Mac auf.

“Du kannst es aber nicht ändern. Akzeptier es, was anderes bleibt dir auch schlecht übrig.” sagte Harm sanft.

“Du hast ja Recht.” gab Mac nach.

“Ich hol mir einen Kaffee, willst du auch einen?” fragte sie und erhob sich.

“Warte, ich komm mit.” antwortete Harm und gemeinsam gingen sie zur Teeküche.

*~*~*

1527 EST
Teeküche des JAG HQ
Falls Church, VA

Harm und Mac hatten sich, beide eine Tasse Kaffe in der Hand, gegen den Tresen gelehnt und unterhielten sich. In dem Moment kamen Major O’Hara und Comander Illroy herein, erstere war anscheinend auf hundertachtzig.

“Was bildet der Glatzkopf sich eigentlich ein? Das ich vor ihm auf die Knie falle und um Vergebung winsle?! Dann kann er von mir aus warten, bis er schwarz wird! Oder ihm neue Haare wachsen!” fauchte Caitlynn wütend.

“Kate, komm schon. Immerhin redest du hier-” versuchte der Comander sie zu bremsen.

“Mir ist egal von wem ich rede! Und wenn es DER PAPST PERSÖNLICH WÄRE! Das gibt ihm noch lange nicht das Recht-” schrie Kate ihn an.

“VORSICHT, Major.” meldete Harm sich zu Wort. Weder Kate noch Vincent hatten ihn und Mac bemerkt. Während Vincent einen ertappt-schuldigen Ausdruck hatte, rollte Kate nur mit den Augen.

“Ich muss hier raus.” sagte sie nur und verschwand.

“Lass das Wachpersonal leben!” rief Illroy ihr hinterher. Dann seufzte er und wandte sich wieder zu Harm und Mac.

“Es tut mir Leid, Sir, Ma’am. Ich weiß nicht, was da in den Major gefahren ist, aber das wird bestimmt nicht noch ein Mal passieren.” entschuldigte er sich.

“Wenn ja, dann passen Sie besser auf, wo sie ihrem Ärger Luft macht.” sagte Mac.

“Ja Ma’am.”

“Was hat der Admiral ihr eigentlich getan, das sie so über ihn herzieht?” wollte Harm wissen.

“Er hat ihre Beförderung boykotiert, sie vor Unteroffizieren zusammengestaucht, ihr Versetzungsgesuch auf einen Träger abgelehnt und ihre Entlassung empfohlen.” zählte Vincent auf und verleierte die Augen. “Und als Retourkutsche hat sie ihn im einem Bericht an den Senat persönlich angegriffen. Was auch der Grund war, warum er sie sprechen wollte.”

“Und was haben Sie damit zu tun?” fragte Mac.

“Ich war mir nicht klar, in welche Familie ich da reingeraten bin, als ich anfing, mit dem Major auszugehen.” sagte der und ein amüsierter Gesichtsausdruck schlich sich auf sein Gesicht.

“Sie und diese Furie sind ein Paar?” entfuhr es Harm.

“Ja, Sir. Sie mag ja einen Rang unter mir stehen, aber wir sind beide 33 Jahre, und somit gleich alt. Und als wir ein Paar wurden, war ich erst Lieutenant-Comander.” erklärte Vincent belustigt.

“Was ist so lustig?” wollte Mac wissen.

“Ich habe noch nie erlebt, dass sich ein Zwei-Sterne-Admiral und ein Major derartig anpöbeln. Und erst Recht nicht, das dann ein Ein-Sterne-General Schiedsrichter spielt und seine Tochter zurückpfeift.” sagte Vincent und brach in schallendes Gelächter aus, als er sich an die Szene kurz zuvor im Büro des Admirals erinnerte.

“Ihr Vater ist ein General?” fragte Harm und sah Mac überrascht an.

“Er war bei der irischen Armee. Und Kate dreht mir den Hals um, wenn sie erfährt, das ich Ihnen das gesagt habe.” erklärte Vincent, dessen Lachen schlagartig aufgehört hatte.

“Kaffee?” fragte Harm und hielt die Kanne hoch.

“Gern, Sir.” nahm Vincent an und suchte sich eine Tasse, die er Harm gab, damit er den Kaffee einschenken konnte. Als der ihm seine Tasse wiedergab, nahm Vincent einen großen Schluck. Kurze Zeit später tauchte der Admiral in der Teeküche auf.

“Rabb, MacKenzie, haben Sie keine Arbeit zu erledigen?” knurrte er die beiden an.

“Wir haben schon alles fertig, Sir.” erklärte Harm. Der Blick des Admirals war vernichtend.

“Und wo steckt Ihre Freundin, Comander?” blaffte er Vincent an.

“Sir, ich habe nicht den leisesten Schimmer. Obwohl ich wetten könnte, dass, wo auch immer der Major ist, ihr Vater ihr gerade die Hölle heiß macht.” erklärte Vincent ruhig.

“Dann suchen Sie sie gefälligst!” fuhr der Admiral ihn an.

“Aye Aye, Sir!” rief Vincent, stellte seine Tasse ab und ging. Der Admiral schenkte Harm und Mac noch einen nicht gerade freundlichen Blick, dann zog er sich in sein Büro zurück.

*~*~*

3. Dezember
1022 EST
Gerichtssaal des JAG HQ
Falls Church, VA

Mac hatte wieder ihren gestrigen Platz in den Zuschauerrängen eingenommen und beobachtete die Anhörung. Vincent und Caitlynn wirkten heute um einiges angespannter, da der Admiral sich auch einen Platz bei den Zuschauern gesucht hatte. Anders als bei den meisten Anwälten wirkte sich diese Anspannung aber nicht negativ auf die Arbeit der beiden aus. Im Gegenteil, sie scheinen um einiges aggressiver als am Vortag zu sein, einen Fehler der Anklage nutzen beide sofort und gnadenlos aus.

“Einspruch!” rief Kate und sprang auf.

“In der ursprünglichen Gerichtsverhandlung ist dieses Beweismaterial nicht zugelassen wurden. Wenn die Anklage keine neuen Beweise hat, dann sehe ich keinen Grund, diese Anhörung unnötig in die Länge zu ziehen.” erklärte sie und schoss dem Anklagevertreter einen Blick zu, der zu sagen schien ‘Dich hab ich.’

“Dem Einspruch wird stattgegeben, dem Antrag jedoch nicht. Die Anhörung wird fortgesetzt.” entschied der Richter.

“Und Major” wandte er sich an Kate, die sich wieder setzten wollte, sich dann aber doch wieder aufrichtete.

“Ihren Eifer in allen Ehren, aber passen Sie auf, dass Sie nicht Ihren Stuhl umwerfen. Herr Ankläger, Sie können fortfahren.” erklärte der Richter. Kate atmete tief durch und setzte sich wieder. Mac sah, wie Vincent kurz über ihren Arm strich, um sie zu beruhigen, und Kate fast unmerklich nickte. Als Mac den Admiral einen kurzen Blick zuwarf, wurde ihr klar, dass auch ihm diese Geste nicht entgangen war. Ihr schwante nichts Gutes. Nach weiteren zweieinhalb Stunden zog sich das Gericht zur Beratung zurück. Der Admiral stand auf und ging zum Tisch der Verteidigung. Vincent und Kate erhoben sich und nahmen Haltung an. Mac konnte ihre Neugier nicht mehr bremsen und ging ebenfalls herüber.

“Major, Ihr Auftritt gestern war eines Offiziers unwürdig.” fuhr der Admiral sie an.

“Dei… Bei allem nötigen Respekt, SIR, aber Sie haben sich mir gegenüber alles andere als fair verhalten.” schoss die zurück. Vincent sah sie vollkommen entgeistert aus den Augenwinkeln an.

“Dessen bin ich mir gewusst. Und dafür möchte ich mich entschuldigen.” erklärte der Admiral. Mac traute ihren Ohren nicht. Überrascht sah sie den Admiral mit großen Augen an. Kate hatte anscheinend auch nicht damit gerechnet. Für eine Sekunde sah sie den Admiral genauso überrascht an wie Mac.

“Danke, Sir.” stotterte sie und runzelte leicht die Stirn.

“Ihr Antrag auf Versetzung bleibt abgelehnt. Aber ich würde Sie und den Comander gern den Anwälten des JAG HQ als deren Arbeitkollegen vorstellen.” erklärte AJ.

“Sir, soll das heißen, das wir ins Hauptquartier versetzt werden?” fragte Vincent ungläubig.

“Ja, das soll es. Sofern sich die Manieren von Ihnen beiden bessern.” knurrte der Admiral.

“Sir, das werden sie bestimmt.” versprach Vincent eifrig.

“Major?” wandte sich der Amiral an Kate.

“Ich suche noch nach dem Haken. Aber ich glaube, ich hab ihn gerade gefunden.” erklärte sie und ihr Blick blieb an Mac hängen.

“Tut mir Leid, Admiral. Ich kann dieses Angebot nicht annehmen.” erklärte sie bedauernd.

“Entschuldigen Sie mich.” sagte sie traurig und verließ den Saal.

“Was hat sie denn?” fragte Mac verwirrt.

“Ihr Stolz steht ihr wie so oft im Weg.” erklärte Vincent. Er machte jedoch keinerlei Anstalten, seiner Freundin hinterher zu gehen.

“Und was hat das mit mir zu tun?” wollte Mac wissen. Sie konnte sich das Verhalten des Majors absolut nicht erklären.

“Das sollte sie dir selber sagen, Sarah.” erklärte Mathew.

“Du weißt, was mit ihr los ist?” wandte Mac sich an ihren Onkel.

“Ich geh den Major besser suchen.” erklärte der Admiral und verschwand.

“Was hat sie?” wollte Mac von Mathew wissen.

“Sarah, ich denke, das solltet ihr beide besser zwischen euch ausmachen.” erklärte Mathew.

*~*~*

Währendessen
Teeküche des JAG HQ
Falls Church, VA

Als AJ die Teeküche betrat, schüttete sich Kate gerade Zucker in ihren Tee. Als sie AJ erblickte, verleierte sie die Augen und stellte Tasse und Zuckerdose weg. Sie verschränkte die Arme vor der Brust und sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an.

“Du kannst nicht dein ganzes Leben davor wegrennen.” erklärte AJ sanft. Nicht erinnerte mehr an den strengen Ton, den er gerade noch ihr gegenüber angeschlagen hatte.

“Ich kann’s versuchen.” erklärte Kate trotzig.

“Kate…” wollte der Admiral beginnen, doch Kate unterbrach ihn durch Heben der Hand.

“Lass es. Du hast keine Ahnung, wie das ist. Also spar dir deine klugen Ratschläge, die machen mich krank.” erklärte sie in nicht gerade freundlichem Ton. Dann nahm sie ihre Tasse wieder auf, rührte kurz um und trank ein Paar Schlucke.

“Ich werd dir da nicht reinreden. Aber deine Karriere wegzuschmeißen, nur wegen etwas, was schon so lange her ist, das erscheint mir doch etwas übertrieben.” erklärte der Admiral.

“AJ, lass es. Es ist meine Karriere. Und bei Gott, nur weil es deiner Meinung ’schon so lange her ist’, muss ich es noch lange nicht vergessen.” gab Kate stur zurück.

“Mac hatte damit nicht das Geringste zu tun, Kate.” erinnerte der Admiral sie.

“Sie ist Deannes Tochter, das reicht ja wohl!” fauchte Kate wütend.

“Die keinen Kontakt mit ihrer Mutter hat. Schon seit zwanzig Jahren nicht mehr, außer der Beerdigung ihres Vaters.” verteidigte der Admiral Mac.

“Meine Antwort ist nein.” blieb Kate standhaft.

“Du bestrafst Mac für etwas, das ihre Mutter getan hat. Und dich ebenso.” argumentierte der Admiral.

“Meine Mutter ist tot, AJ! Und ich soll vergessen, was Deanne ihr angetan hat? Nein, und wenn mich der Blitz erschlägt, niemals.” erklärte Kate verbissen.

“Kennt Mathew deine Einstellung?” fragte der Admiral.

“Ja. Und obwohl er sie nicht gut findet, lässt er mir meine eigenen Entscheidungen.” gab Kate zurück.

“Ist es das, was du für deine Familie willst? Dass dein Kind mit ebendiesem Hass aufwächst?” versuchte AJ es anders. Das zeigte Wirkung. Kate sah ihn überrascht und verunsichert an.

“Woher…” fragte sie leise.

“Dein Vater hat es mir gesagt. Wann hattest du vor, es mir mitzuteilen?” fragte er sanft nach.

“Gar nicht.” antwortete Kate ehrlich.

“Dachte ich mir schon.” nickte AJ.

“Wie lange willst du dieses Theater noch durchziehen?” fragte er sie dann.

“Welches Theater?” fragte Kate.

“Mac hat ein Recht auf die Wahrheit.” sagte AJ nur.

“Wenn Mathew wieder ins Gefängnis muss, sehe ich keinen Grund, mit ihr zu reden.” blieb Kate stur.

“Und wenn er frei ist?” hakte AJ nach.

“Hat Mac ihren Onkel wieder und alles ist in bester Ordnung. Und ich sollte jetzt besser wieder in den Gerichtssaal gehen.” erklärte Kate und drückte sich an ihm vorbei.

*~*~*

1359 EST
Gerichtssaal des JAG HQ
Falls Church, VA

“Der Antragssteller und seine Anwälte erheben sich bitte.” erklärte der Richter.

“Hiermit ergeht folgendes Urteil. Die restliche Haftstrafe von Colonel Mathew O’Hara, United States Marine Corps, wird aufgehoben. Er wird unehrenhaft aus dem Corps entlassen. Bitte setzen Sie sich wieder.” verkündete der Richter.

“Sehen Sie das als ihre zweite Chance an, Mr O’Hara. Und nutzen Sie sie gut. Die Anhörung ist beendet.” erklärte der Richter und verließ den Saal.

Vincent schüttelte Mathews Hand und Kate fiel ihm stürmisch um den Hals. Mac stand auf und ging zu ihrem Onkel, um ihn zu umarmen.

“Willkommen zurück.” sagte sie leise und löste sich wieder von ihm.

“Herzlichen Glückwunsch, Comander, Major.” wandte sie sich dann an Vincent und Kate.

“Danke.” sagten beide gleichzeitig, wobei Kate etwas halbherzig klang.

“Du weißt, die Einladung steht. Überleg es dir.” wandte sich Kate an Mathew.

“Gilt die nur für mich?” fragte der wissend.

“Du kennst die Antwort darauf bereits.” erinnerte Kate ihn sanft.

“Dann lehne ich ab.” erklärte Mathew und legte einen Arm um Macs Taille.

“Ich hoffe, dass du glücklich wirst. Das hoffe ich wirklich. Aber ich denke, hier trennen sich unsere Wege. Und diesmal endgültig.” sagte Kate bedauernd.

“Und du bist mit deiner Entscheidung zufrieden?” fragte Mathew herausfordernd.

“Ich kann mit ihr leben. Die Frage ist, kannst du es mit deiner?” gab Kate zurück.

“Leb wohl, Matt.” sagte sie und ging.

“Es ist ihre Entscheidung. Ich muss nicht damit einverstanden sein, aber ich respektiere sie. Ich weiß, ein Kommentar steht mir eigentlich nicht zu, aber denkst du nicht, dass du vielleicht nur ein einziges Mal an Kate denken solltest? Oder an Gwen, wenn dir ihre Tochter schon egal ist? Denk über dein Verhalten nach.” sagte Vincent und ging ebenfalls.

“Was war das denn?” fragte Mac ihren Onkel.

“Das erklär ich dir heute Abend. Aber jetzt will ich erst einmal den Mann meiner Nichte sehen.” erklärte Mathew und gemeinsam mit Mac verließ er den Gerichtssaal.

*~*~*

Hier geht’s zum zweiten Teil


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